Der Sektor für exklusive Wohnimmobilien wird bis zum Jahr 2026 wieder aktiv werden.
Der Sektor für exklusive Wohnimmobilien wird voraussichtlich im Jahr 2026 wieder an Fahrt gewinnen, wobei die Preise voraussichtlich schneller steigen werden als die Mieten.
Gemäß einer Untersuchung von Savills könnte der globale Markt für Luxuswohnimmobilien bis 2026 ein stärkeres Wachstum verzeichnen, wobei die Werte von Premium-Immobilien voraussichtlich schneller steigen werden als die Mieten. Nach einer Phase der Abschwächung erholt sich der Sektor langsam dank starker Nachfrage, begrenztem Angebot und erneutem Interesse von Investoren. In Italien entwickelt sich die Lage je nach Stadt unterschiedlich. Mailand und Rom zeigen verschiedene Trends auf, wobei lokale Faktoren wie das Bauvolumen, die Verfügbarkeit hochwertiger Immobilien und die Attraktivität des städtischen Umfelds eine Schlüsselrolle spielen.
Der weltweite Markt für Luxusimmobilien erlebt ein Wachstum.
Nach einem vergleichsweise schwachen Jahr 2025, in dem das durchschnittliche Preisanstieg von Premium-Immobilien in den größten Städten der Welt bei etwa 1,8 % lag, zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung. Erstmals seit 2021 übertraf das Wachstum der Immobilienpreise den Anstieg der Mietpreise. Experten führen dies auf die schrittweise Erholung des Käufer- und Investorenvertrauens trotz anhaltender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten zurück.
Top-Städte: Asien und Südeuropa
Das deutlichste Wachstum wird in verschiedenen internationalen Metropolen erwartet. Zu den führenden Städten zählen Seoul und Tokio, wo eine hohe internationale Nachfrage auf ein begrenztes Angebot an Luxusimmobilien trifft. In Europa behalten Madrid und Lissabon aufgrund erschwinglicher Preise und des Interesses ausländischer Investoren ihre Anziehungskraft. Kapstadt sticht ebenfalls hervor und zieht Käufer mit einem angenehmen Lebensstil und vergleichsweise moderaten Immobilienpreisen an.
Prognosen zufolge könnten die Preise für Premium-Immobilien in diesen Städten bis 2026 um mehr als 4 % steigen, was deutlich über dem globalen Durchschnitt liegt.
Europa und die USA: Vorsichtige Perspektive
In den meisten europäischen Hauptstädten wird ein moderates Wachstum von unter 2 % pro Jahr erwartet. In Paris und Athen ist eine schrittweise Erholung zu erkennen, wobei das begrenzte Angebot den Markt unterstützt. London und Berlin dürften ihre Indikatoren stabil halten, ohne drastische Veränderungen.
Die Situation in den USA ist uneinheitlich. Während New York City ein moderates Wachstum verzeichnet, wird in Miami, Los Angeles und San Francisco aufgrund hoher Immobilienpreise und einer vorsichtigeren Käuferhaltung eine Preiskorrektur erwartet. Chinesische Städte im Index weisen dagegen weiterhin sinkende Preise auf.
Italien: Stabile Vorsicht
Auch für den italienischen Markt für Luxusimmobilien wird im Jahr 2026 ein verhaltenes Wachstum prognostiziert. In Mailand und Rom dürften die Preise maximal um 1,9 % steigen.
Mailand: Rückgang im Premiumsegment
Der Markt für Luxusimmobilien in Mailand befindet sich in einer Phase der Abkühlung. Ein Mangel an hochwertigen Objekten und eine geringere Nachfrage haben zu einer Stabilisierung der Preise geführt. Ein Teil der Nachfrage hat sich auf den Mietsektor verlagert, insbesondere von Studenten und jungen Berufstätigen. Das begrenzte Angebot an Wohnungen bremst jedoch nach wie vor die Marktentwicklung. Eine Erholung der Aktivität im Jahr 2026 könnte durch das Aufkommen neuer, wenn auch kleinerer, Wohnbauprojekte erfolgen.
Rom: Aktiver Markt dank Jubiläum
Die Situation in Rom präsentiert sich positiver. Die Nachfrage nach Wohnraum in zentralen Lagen wird unter anderem durch das Jubiläum 2025 gestützt, was zu verstärkten Kauf- und Verkaufsaktivitäten führt. Immobilien bis zu einer Million Euro verkaufen sich relativ schnell, und im Luxussegment übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot.
Auch die Mieten steigen, obwohl der Mietmarkt ebenfalls durch den Mangel an neuem Wohnraum beeinträchtigt ist. Zukünftig könnten neue Bauprojekte und das wachsende Interesse institutioneller Anleger, insbesondere am Build-to-Rent-Modell, dem Luxussegment zusätzliche Impulse verleihen.







