Wie die Kosten in Bologna variieren
Entwicklung der Preise in Bologna
Zu Beginn des Jahres 2026 setzte sich das kontinuierliche Wachstum des Immobilienmarktes in Bologna fort. In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Preise für vorhandene Immobilien um etwa 2 % und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nahezu 8 %. Aktuell liegt der mittlere Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in der Stadt bei ungefähr 3.700 Euro. Diese Informationen stammen aus der Analyse von idealista.
Preisentwicklung in den verschiedenen Stadtvierteln von Bologna
In den meisten von 15 untersuchten Stadtvierteln stiegen die Immobilienpreise. Die deutlichsten Preissteigerungen wurden in folgenden Bereichen festgestellt:
- Murri – um mehr als 4 %;
- Borgo Panigale – um etwa 3,5 %;
- Costa Saragozza – um etwa 3 %.
Auch in Mazzini-Fossolo und San Donato-Fiera gab es eine mäßige Zunahme.
Gleichzeitig gab es Preissenkungen in einigen Gebieten. Den stärksten Rückgang verzeichnete das San Mamolo-Colli-Gebiet, wo die Immobilienpreise um mehr als 6 % fielen. Ebenso wurde ein Rückgang in den Stadtteilen Toscana-San Ruffillo, Navile-Corticella und San Vitale-Massarenti beobachtet.
Die teuersten Stadtviertel
Das exklusivste und kostspieligste Viertel bleibt die Altstadt von Bologna, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnraum bei fast 4.700 Euro liegt.
Es folgen:
- San Mamolo-Colli – circa 4.600 Euro/m²;
- Costa Saragozza – etwas über 4.100 Euro/m²;
- Murri – etwa 4.100 Euro/m².
Die größten Zuwächse wurden in den Gemeinden verzeichnet:
- Minerbio;
- Galliera;
- Monterenzio;
- Ozzano dell'Emilia.
Gleichzeitig sanken die Preise in Argelato, Gaggio Montano und Bentivoglio.
Die teuerste Vorstadt von Bologna bleibt San Lazzaro di Savena, wo der Preis pro Quadratmeter über 3.200 Euro liegt. Unter den preiswerteren Standorten ist Castel d'Aiano hervorzuheben, wo Wohnraum weniger als 1.000 Euro pro Quadratmeter kostet.
Allgemeine Lage auf dem italienischen Immobilienmarkt
Auch in ganz Italien steigen die Preise für Zweitwohnungen weiter an. Im ersten Quartal betrug das durchschnittliche Wachstum etwa 1,5 %, und der mittlere Immobilienpreis erreichte fast 1.900 Euro pro Quadratmeter.
Unter den größten Städten:
- Rom verzeichnete ein Wachstum von fast 2 %;
- Mailand legte leicht zu, bleibt jedoch mit über 5.000 Euro/m² der teuerste Markt des Landes;
- Neapel verzeichnete einen leichten Rückgang im Quartal, obwohl die Preise dort im Jahresvergleich weiterhin stiegen.
Experten betonen, dass der Markt weiterhin positiv ist, aber die weitere Entwicklung von Inflation, Hypothekenzinsen und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation im Land abhängt.







