Europa in zwei Tempo: Wie Mailand seine Stellung gegenüber dem kostspieligen London und Dublin verteidigt.

Europa in zwei Tempo: Wie Mailand seine Stellung gegenüber dem kostspieligen London und Dublin verteidigt.

Europa in zwei Geschwindigkeiten: Wie Mailand seine Rentabilität vor dem Hintergrund der hohen Kosten in London und Dublin aufrechterhält

Die Aufwendungen für die Erweiterung und Innenausstattung von Büroflächen in Europa stiegen im Verlauf des Jahres um etwa 5–7%, was den durchschnittlichen Preis in der EMEA-Region auf etwa 1.960 €/m² festsetzte. Gemäß dem Bericht "JLL EMEA Office Fit-Out Cost Guide 2026" waren die Hauptgründe für die Preiserhöhungen der Mangel an Fachkräften, die Inflation, steigende Energiekosten und die Komplexität moderner technischer Systeme. Die Verteilung der Kosten für Büroausbauten sieht wie folgt aus: Vereinigtes Königreich und Irland (2.660 €/m²): Der teuerste Markt in der Region mit hoher Abhängigkeit von importierten Materialien und hohen Ausgaben. Mailand (1.830 € – 1.900 €/m²): Durchschnittliches Preisniveau im Unternehmenssektor. Die Stadt bleibt unter den führenden europäischen Standorten sehr wettbewerbsfähig. Die Preisspanne variiert von 1.580 €/m² für die Grundausstattung bis zu 2.180 €/m² und mehr für hochmoderne Smart-Offices.

Südeuropa (1.810 €/m²): Zeigt ein moderates Kostenwachstum und liegt leicht unter dem europäischen Durchschnitt.

Mittel- und Osteuropa (1.700 €/m²): Bleibt die wirtschaftlichste Region für Büroflächen.


Kostenstruktur und Hauptgefahren

  • Ingenieurwesen und Technologie (>40 % des Budgets): Mechanische, elektrische, IT- und AV-Systeme sind aufgrund der Kupferpreise und der gestiegenen Nachfrage nach Smart-Building-Lösungen zu den kostspieligsten Teilen von Projekten geworden.
  • Logistik-Vorlaufzeiten: Die Wartezeiten für Spezialmaschinen und technische Ausrüstung übersteigen oft 40 Wochen.
  • Fachkräftemangel: 58 % der Märkte berichten über einen akuten Mangel an Elektrikern und Technikern.
  • Prognosen: 73 % der Experten erwarten in den kommenden 12 Monaten einen weiteren Preisanstieg bei Bauarbeiten.


Umwelt als neuer Standard

Energieeffizienz und Dekarbonisierung sind keine Premium-Optionen mehr – sie sind heutzutage eine Grundvoraussetzung:

  • 65 % der Mieterunternehmen nennen Energieeffizienz als ihre wichtigste Priorität bei der Wahl von Immobilien.
  • 42 % der Unternehmen priorisieren die Erreichung von Klimaneutralität (Netto-Null).
  • Die Verwendung umweltfreundlicher Materialien mit niedrigem CO₂-Fußabdruck und intelligenter Energiemanagementsysteme ist beim Design moderner Büros zum obligatorischen Standard geworden.


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